BRUSTPLASTIK
BRUSTANHEBUNG, BRUSTLIFTING (BRUSENLIFTING)
Vorbereitung zum Eingriff
Beschreibung des Eingriffs
Betäubung: allgemein.
Dauer des Eingriffs: 1,5 – 3 Stunden.
Verlassen der Klinik: 1 – 2 Tage nach dem Eingriff.
Die Brustplastik beruht auf der Brustanhebung, Änderung der Brustform und Verleihung eines jungen attraktiveren Aussehens. Sie lässt ebenfalls den Warzenhof zu verkleinern und auszugleichen. Um das Ziel zu erreichen, werden in der Praxis verschiedene Techniken verwendet:
McKissoka – eine Narbe in Form einer umgedrehten T – Buchstabe
Lejour – hinterlässt eine horizontale Narbe
Benellego – hinterlässt eine Narbe um den Warzenhof
Die Technik, die während des Eingriffs eingesetzt wird, hängt vom Grad der Schlappheit der Brust, vom anatomischen Bau oder der Präferenzen der Patientin ab. Einzelheiten werden mit dem plastischen Chirurgen in der Beratung vor der Operation vereinbart.
Bei kleinen Brüsten wird die Plastik mit der Vergrößerung der Brüste und bei großen mit der Reduktion verbunden.
Verlauf der Rekonvaleszenz
- Entfernung der Dräne am folgenden Tage nach der Operation.
- Tragen eines speziellen Protektionsbüstenhalters durch 30 Tage nach dem Eingriff.
- Entfernung der Nahte: 7 Tage nach dem Eingriff.
- Durch 2 – 3 Wochen nach dem Eingriff dürfen keine körperlichen Übungen gemacht, keine schweren Gegenstände getragen, Sauna und Solarium besucht werden.
- Nach der Entfernung der Nahte müssen die Narben mit einer Kinderolive angefettet werden. In dieser Zeit dürfen keine Mittel zur Narbenverminderung verwendet werden.
- Gewöhnlich treten folgende Folgen auf: Schmerz, der Verabreichung von Analgetika bedarf, Schwellung, Ausfluss aus Dränen, vorübergehende Gefühlsstörung im Bereich der Wurzel und der Wurzelhöfe.
- Mögliche Komplikationen: Hämatom, das einer erneuten Operation bedarf, Infektion, anhaltende Schwellung, durchgewachsene Narben, die einer Entfernung bedürfen.
Effekt des Eingriffs
Voller Effekt ist erst nach 4 – 6 Wochen nach dem Eingriff sichtbar.
Der Effekt ist in den meisten Fällen dauerhaft. Jedoch können Hautalterung, Schwangerschaft, Stillen, große Schwankungen des Körpergewichtes zur notwenigen Wiederholung des Eingriffs führen.
Gestellte Fragen
Vor zwei Jahren habe ich ein Söhnchen geboren. Ich habe ihn 12 Monate lang gestillt. Meine Brüste hängen und ihr Volumen ist kleiner. Ich dachte an Brustlifting, befürchte aber, dass ich Probleme mit dem Stillen des zweiten Kindes, das wir mit meinem Mann planen, haben werde?
Wenn Sie das nächste Kind planen, würde ich raten, mit dem Eingriff zu warten, da eventuell Schwierigkeiten mit der Laktation und weiteres Hängen der Brüste möglich sind.
Welche zusätzlichen Untersuchungen in Richtung des Brustkrebses notwendig sind und wie oft sind diese auszuführen?
USG – Brustuntersuchungen sind regulär jedes Jahr und Mammographieuntersuchungen nach dem 40. Lebensjahr durchzuführen.


