BRUSTVERGRÖßERUNG
BRUSTPROTHESEN, BRUSTIMPLANTATEN, BRUSTVERGRÖßERUNG,
BRUSTIMPLANTATEN
Vorbereitung zum Eingriff
Beschreibung des Eingriffs
Betäubung: allgemein.
Dauer des Eingriffs: 1 – 1,5 Stunden.
Verlassen der Klinik: 1 – 2 Tage nach dem Eingriff.
Die Brustvergrößerung beruht auf der Implantation von Implantaten (Prothesen) in das früher vorbereitete Bett.
Implantate können:
1. unter die Brustdrüse oder unter dem größeren Brustmuskel eingesetzt werden.
2. unterschiedliche Form (anatomisch, mit hohem Profil, rund) und Härte (je nach Hersteller) haben.
3. durch Schnitt um den Warzenhof, in der Falte unter der Warze, unter der Achsenhöhe eingesetzt werden.
Die Art, Größe und Form der Implantate, ihre Platzierung und der Ort ihres Einsatzes werden individuell mit der Patientin während der Beratung besprochen. Sie hängen von den Erwartungen und dem anatomischen Bau der Patientin ab.
Verlauf der Rekonvaleszenz
- Entfernung der Dräne am folgenden Tage nach der Operation.
- Tragen eines speziellen Protektionsbüstenhalters durch 30 Tage nach dem Eingriff.
- Entfernung der Nahte: 7 – 10 Tage nach dem Eingriff.
- Durch einen Monat nach dem Eingriff dürfen keine körperlichen Übungen gemacht, keine schweren Gegenstände getragen, Sauna und Solarium besucht werden.
- Nach der Entfernung der Nahte müssen die Narben mit einer Kinderolive angefettet werden. In dieser Zeit dürfen keine Mittel zur Narbenverminderung verwendet werden.
- Gewöhnlich treten folgende Folgen auf: Schmerz, der Verabreichung von Analgetika bedarf, Schwellung, Ausfluss aus Dränen, vorübergehende Gefühlsstörung im Bereich der Warzen und der Warzenhöfe.
- Mögliche Komplikationen: Hämatom, das einer erneuten Operation bedarf, Infektion, anhaltende Schwellung, Entstehung von sich einquetschenden Bindegewebebeuteln um die Prothesen, durchgewachsene Narben, die einer Entfernung bedürfen.
Effekt des Eingriffs
Der Effekt ist in den meisten Fällen dauerhaft. Jedoch können Hautalterung, Schwangerschaft, Stillen, große Schwankungen des Körpergewichtes nach einigen, einigen zig Jahren zur notwenigen Wiederholung des Eingriffs führen.
Gestellte Fragen
Ich bin 24 Jahre alt und möchte meine Brüste vergrößern lassen. Ich habe kein Kind geboren, plane aber in der Zukunft Kinder zu haben. Werde ich nach Brustvergrößerung problemlos stillen können?
Es gibt keine Beweise in der Fachliteratur hinsichtlich eines negativen Einflusses der Implantate auf Stillen. Bei Frauen, die noch nicht geboren haben, werden Implantate, die unter dem Muskel eingesetzt werden, und entsprechende Anpassung ihrer Größe empfohlen. Einzelheiten können Sie ausschließlich während einer Beratung mit dem plastischen Chirurgen besprechen.
Meine Bekannte ließ sich in den Vereinigten Staaten Brüste vergrößern. Sie erzählte, dass Salzimplantate bei ihr eingesetzt wurden, da diese sicherer als Silikonimplantate sind. Ist das wahr?
In Anbetracht des neusten Wissensstandes wird angenommen, dass die zurzeit eingesetzten modernen Silikonimplantate keinen Einfluss auf die Entwicklung von Krankheiten haben. In den älteren Generationen passierten Implantatbrüche, Silikonausfluss und damit verbundene Komplikationen. Zurzeit wird behauptet, dass Salzimplantate viel mehr verletzbar sind, sie sind oft undicht und müssen gewechselt werden.
Besteht ein Unterschied zwischen dem Einsatz von Implantaten unter die Warze und unter den Muskel?
Die unter den Muskel eingesetzten Implantate sich unfühlbar. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Brust wenig Drüsengewebe enthält. Die unter der Drüse eingesetzten Implantate einiger Hersteller können fühlbar sein.


